Die bakterielle Vaginose ist eine häufige Intimerkrankung. Manchmal heilt sie von alleine, in schweren Fällen drohen jedoch ernste Probleme.
Der Intimbereich und dazugehörige Beschwerden sind oft ein Tabuthema. Dabei ist es sehr wichtig, offen darüber zu sprechen, um bei Erkrankungen rechtzeitig handeln zu können. Um eine bakterielle Vaginose und ihre Symptome frühzeitig zu erkennen, ist es erst einmal von Vorteil zu wissen, wie sie entsteht und durch welche Anzeichen sie sich bemerkbar macht.
Bakterielle Vaginose und ihre Ursachen:
- Die natürliche Scheidenflora kann durch übermäßige Intimhygiene gestört werden. Dabei ist nicht nur die Häufigkeit entscheidend, sondern auch die Produkte, die verwendet werden.
- Stress kann ebenfalls eine häufige Ursache sein. In solchen Phasen schüttet dein Körper vermehrt Cortisol aus. Das kann zu einem geschwächten Immunsystem führen und somit auch die Milchsäurebakterien schwächen.
- Neben Stress ist auch die Einnahme von Antibiotika eine Ursache, die dafür sorgt, dass die Milchsäurebakterien in deinem Intimbereich vermindert werden.
- Ist dein Intimbereich dauerhaft zu warm und zu feucht, beispielsweise durch Kleidung, die zu wenig Atmung zulässt, begünstigt das den Nährboden für Keime.
- Hormonschwankungen können das Scheidenmilieu stark durcheinanderbringen. Dazu zählen Schwangerschaften, die Anti-Baby-Pille oder auch die Wechseljahre.
- Verschiedene Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes können den pH-Wert in deinem Intimbereich durcheinanderbringen. Das führt dazu, dass der Säureschutzmantel seine schützende Funktion nicht mehr optimal ausführen kann, wodurch ein Ungleichgewicht entsteht.
- Der vaginale pH-Wert kann ebenfalls durch Körperflüssigkeiten verändert werden. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um dein eigenes Blut während der Monatsblutung handelt oder um Sperma beim Geschlechtsverkehr.
Wenn der Intimbereich aus dem Gleichgewicht gerät, ist schnelles Handeln wichtig. Um eine bakterielle Vaginose und deren Behandlung erfolgreich anzugehen, solltest du wissen, auf welche Symptome du achten musst.

Was sind die häufigsten Symptome?
Sobald das Scheidenmilieu aus dem Gleichgewicht gekommen ist, treten unangenehme Beschwerden auf. Während manche Frauen keine Symptome haben, bemerken andere beispielsweise einen fischartigen Geruch. Doch es gibt noch viele weitere Anzeichen, die dir verraten, dass etwas in deinem Intimbereich nicht stimmt.
Die häufigsten Symptome:
- Der äußere Intimbereich ist in der Regel nicht betroffen, doch im Inneren deiner Scheide kann es zu einem brennenden Gefühl oder einem Juckreiz kommen.
- Häufig zeigt sich ein vermehrter, dünnflüssiger und gräulicher Ausfluss, der einen fischartigen Geruch hat.
- Es kann beim Wasserlassen anfangen zu brennen oder es kommt zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
- Der vaginale pH-Wert liegt bei einer Infektion über 4,4.
Wenn du den Verdacht hast, dass deine Scheidenflora aus dem Gleichgewicht gekommen ist, kannst du deinen Wert ganz einfach von zu Hause aus mit einem vaginalen pH-Selbsttest überprüfen.
Bakterielle Vaginose und die Risiken für deine Gesundheit
Wenn du unter schweren Symptomen leidest, solltest du die Erkrankung nicht aussitzen, sondern einen Arzt aufsuchen. Denn ohne eine ausreichende Behandlung steigen bei einer bakteriellen Vaginose die Risiken für spätere Komplikationen deutlich an.
- Eine bakterielle Vaginose ist ansteckend. Frauen haben ein deutlich erhöhtes Risiko, sich untereinander zu infizieren. Aber auch Männer können die Erkrankung bekommen. Bei ihnen treten keine Symptome auf, aber sie können wiederum für eine neue Ansteckung sorgen.
- Die Infektion kann sich unbehandelt verbreiten und zu Gebärmutterentzündungen, Entzündungen der Eileiter oder sogar zu Abszessen an Eierstock oder Eileiter führen.
- In der Schwangerschaft solltest du besonders aufpassen, denn die Infektion kann im schlimmsten Fall zu einer Fehlgeburt führen. Doch auch ein vorzeitiger Blasensprung, eine Frühgeburt oder Fieber während der Geburt sind ernst zu nehmende Konsequenzen.
Was kann ich tun?
Bei einem milden Verlauf kannst du deine Scheidenflora von zu Hause aus ins Gleichgewicht bringen. Dafür kannst du zum Beispiel die ELANEE Vaginal-Ovula oder die ELANEE Milchsäure-Kur zur Unterstützung benutzen. Dieses Medizinprodukt lindert Symptome wie Juckreiz und unangenehme Gerüche und hilft dabei, den natürlichen Schutz im Intimbereich wieder aufzubauen.
Doch in schwereren Fällen kann es passieren, dass die bakterielle Vaginose eine Behandlung mit verschreibungspflichtigen Antibiotika zum Ausheilen benötigt. Wenn du in einer intimen Partnerschaft bist, solltest du deinen Partner unbedingt in diesen Prozess mit einbeziehen, um eine erneute Ansteckung zu verhindern.
Gibt es vorbeugende Maßnahmen?
Du kannst mit einigen Vorbeugenden Maßnahmen deinen Intimbereich unterstützen, sodass es erst gar nicht zu einem Ungleichgewicht des Scheidenmilieus kommt.
Wenn du mit Hilfe eines vaginalen pH-Selbsttests regelmäßig deinen pH-Wert misst, kannst du ein Ungleichgewicht bemerken, noch bevor es zu Symptomen kommt, und rechtzeitig Schritte einleiten, um den Schutzfilm in deinem Intimbereich wieder aufzubauen.
Eine Milchsäure-Kur hilft dir nicht nur dabei, bereits bestehende Symptome zu lindern, sondern sie unterstützt deinen Körper auch dabei, den natürlichen Schutzfilm der Scheidenflora wieder aufzubauen und aufrechtzuerhalten.
Keime lieben Wärme und Feuchtigkeit, um sich rasant zu vermehren. Indem du auf atmungsaktive Baumwollunterwäsche setzt, schützt du deinen Intimbereich ganz einfach im Alltag.
Die richtige Intimwäsche ist essenziell, um deinen natürlichen Schutzfilm zu erhalten. Achte darauf, es mit der Körperhygiene nicht zu übertreiben und setze auf milde Reinigungsprodukte, um deinen pH-Wert im Intimbereich nicht zu verändern.
Suche immer ärtzlichen Rat
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.
Es handelt sich dabei um eine Störung der Scheidenflora, bei der der natürliche Schutzfilm aus dem Gleichgewicht geraten ist und Keime sowie Bakterien Beschwerden verursachen können.
Typische Anzeichen sind unter anderem Beschwerden wie einen dünnflüssigen, gräulich-weißen Ausfluss und einen fischartigen Geruch. Zusätzlich liefert ein pH-Selbsttest für zu Hause einen wichtigen Hinweis. Liegt der Wert über 4,4, ist das Scheidenmilieu aus dem Gleichgewicht geraten. Da der Wert aber durch unterschiedliche Ursachen beeinflusst werden kann, bringt erst ein Besuch beim Frauenarzt die endgültige Gewissheit.
Um eine bakterielle Vaginose und ihre Symptome frühzeitig zu erkennen, solltest du auf folgende Beschwerden im Intimbereich achten: gräulich-weißer Ausfluss, ein fischartiger Geruch, Brennen und Juckreiz und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Bei einem schweren Verlauf verschreibt der Arzt Antibiotika. Zusätzlich oder bei einem milden Verlauf ist eine Behandlung mit einer Milchsäure-Kur oder Vaginal-Ovula eine gute Wahl, um den natürlichen Schutzfilm wiederherzustellen.
In der Scheidenflora gibt es die gutartigen Milchsäurebakterien, die den Intimbereich vor Keimen und Erregern schützen. Steigt der pH-Wert des Scheidenmilieus an, sinkt die Anzahl der Milchsäurebakterien und der Schutz geht verloren.
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