Viele Frauen haben im Laufe ihres Lebens Beschwerden im Intimbereich, die sich auf unterschiedliche Art und Weise zeigen können.
Die Symptome sind vielfältig. Mal ist es nur eine kleine Rötung oder Juckreiz, ein anderes Mal brennt es beim Wasserlassen. Damit du weißt, ab wann du handeln solltest, ist es wichtig, zu verstehen, wie die Beschwerden entstehen. Einiges kannst du mit der richtigen Pflege ganz einfach von zuhause aus lösen. Doch sollten deine Beschwerden anhalten, dann zögere nicht, einen Arzt aufzusuchen, bevor sich deine Symptome verschlimmern.
Ungleichgewicht des Scheidenmilieus
Die Milchsäurebakterien der Scheidenflora haben die Aufgabe, deinen Intimbereich vor Bakterien, Keimen und Pilzen zu schützen. Geraten sie aus dem Gleichgewicht, steigt das Risiko für Infektionen und es kann zu unangenehmen Beschwerden kommen.
Symptome
- Übelriechender, grau-weißlicher Ausfluss
- Der vaginale pH-Wert liegt zwischen 3,8 und 4,5. Ab 4,6 beginnt der erhöhte Wert, der zeigt, dass die Scheidenflora gestört ist. Das muss nicht immer zu Symptomen führen und kann lange unbemerkt bleiben.
Ursachen
- Falsche oder übertriebene Intimhygiene.
- Hormonelle Veränderungen, beispielsweise durch die Wechseljahre.
- Unterwäsche aus Polyester oder Nylon begünstigt ein feuchtwarmes Milieu im Intimbereich, welches die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringt.
- Die Einnahme von Antibiotika.
Hilfe
- Bleibt ein Ungleichgewicht des Scheidenmilieus lange unbemerkt, ist der Intimbereich nicht ausreichend geschützt und es kann zu Infektionen kommen. Um dem entgegenzuwirken, kannst du regelmäßig mit einem vaginalen Selbsttest deinen pH-Wert überprüfen, um mögliche Beschwerden frühzeitig zu verhindern.
- Für die richtige Hygiene empfiehlt es sich, den Intimbereich nur mit warmem Wasser oder alternativ mit einem milden Waschschaum zu reinigen.
- Mit einer Milchsäure-Kur kannst du dein Scheidenmilieu dabei unterstützen, den natürlichen pH-Wert im Intimbereich wieder aufzubauen. Alternativ eignen sich Vaginal-Ovula als praktische Anwendungsform – besonders ideal für die Anwendung über Nacht.
- Baumwollunterwäsche lässt die Haut im Intimbereich atmen und hilft dabei, Feuchtigkeit aufzunehmen.
Bakterielle Vaginose
Eine bakterielle Vaginose ist die Folge einer Scheidenflora, die aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Milchsäurebakterien sind in der Unterzahl, wodurch sich andere Bakterien stark vermehren und zu Intimbeschwerden führen können. Eine Vaginose ist für Frauen im Normalfall nicht gefährlich, kann aber unangenehm werden, und auch wenn du deinen Intimbereich mit der richtigen Pflege unterstützen kannst, sollte eine Vaginose immer ärztlich abgeklärt werden. Gerade in einer Schwangerschaft ist das sehr wichtig, da die Infektion sonst ernste Folgen für dein Ungeborenes haben kann.
Symptome
- Es kommt im Intimbereich zu Juckreiz oder einem brennenden Gefühl.
- Vermehrter Ausfluss, der einen fischartigen Geruch haben kann.
- Es kann zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und/oder Wasserlassen kommen.
- Der vaginale pH-Wert liegt über 4,5.
Ursachen
Die Ursache für eine bakterielle Vaginose ist ein Ungleichgewicht im Scheidenmilieu. Aus diesem Grund sind die Auslöser hier dieselben. Sobald die Scheidenflora gestört ist, haben die Bakterien leichtes Spiel und können Beschwerden verursachen.
Hilfe
Neben einem Arztbesuch kannst du mit der richtigen Pflege deinen Intimbereich unterstützen. Zum Beispiel kannst du mit atmungsaktiver Unterwäsche für eine gute Luftzirkulation sorgen. Zusätzlich unterstützt das ELANEE 3-Ebenen-Konzept mit den passenden Produkten, um den pH-Wert wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wie der Name schon verrät, setzt dieses Konzept auf 3 wichtige Säulen.
Ebene 1: Intimpflege und Vorbeugung
Ebene 2: Intensive Pflege und Regeneration
Ebene 3: Akute Hilfe, Prävention und Balance
Blasenentzündung und Harnwegsinfekte
Harnwegsinfekte sind eine unangenehme und häufig auch schmerzhafte Sache. Die bekannteste unter ihnen ist die Blasenentzündung, und viele Frauen sind mindestens einmal im Leben von ihr betroffen. Doch auch die Harnröhrenentzündung, Prostataentzündung, Nierenentzündung und Nierenbeckenentzündung gehören dazu.Doch woran erkennst du, dass du von einem Harnwegsinfekt betroffen bist?
Symptome
Die Symptome lassen sich in zwei verschiedene Kategorien einteilen. Doch auch wenn eine unkomplizierte Infektion nicht so schlimm klingt, solltest du die Beschwerden niemals ignorieren und im Zweifel immer einen Arzt aufsuchen, bevor es zu Komplikationen kommt.
Unkomplizierte Infektion
- Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen
- Häufiger Harndrang der Nachts stärker wird
- Urinverlust
Komplizierte Infektion
- Wird eine Blasenentzündung nicht behandelt, steigt die Infektion bis zum Nierenbereich und verursacht eine Nieren- oder Nierenbeckenentzündung
- Flankenschmerzen
- Blut im Urin
- Übelkeit, Hohes Fieber, Schüttelfrost und Erbrechen
Ursachen
Harninfekte werden in der Regel durch Bakterien ausgelöst. Die häufigste Ursache sind Darmbakterien, die beim Toilettengang in die Harnröhre gelangen. Doch in manchen Fällen sind die Auslöser Bakterien, die beispielsweise über die Blutbahn in die Nieren geraten und dort eine Infektion auslösen.
Andere Faktoren sind beispielsweise:
- sexuelle Aktivitäten
- Antibiotika
- Stress
- Hormonschwankungen durch die
- Wechseljahre oder Schwangerschaft
- fehlende Intimhygiene
- ein gestörtes Scheidenmilieu
- Diabetes
Hilfe
Bei leichten Symptomen können Hausmittel helfen, die Entzündung zu bekämpfen.
- Mindestens zwei bis drei Liter trinken. Beispielsweise Wasser oder Nieren- und Blasentees.
- Den Unterkörper warm halten mit Decken, Wärmekissen oder Wärmepflastern.
- Gönne deinem Körper viel Ruhe und Erholung.
Vaginalpilz
Ein Scheidenpilz ist eine unangenehme Infektion, die durch einen Hefepilz ausgelöst wird. Wenn du schwanger bist oder deine Symptome nicht innerhalb weniger Tage verschwinden, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um eine medizinische Behandlung zu bekommen.
Symptome
- Brennende Schmerzen
- Juckreiz im Intimbereich
- Rötungen und Schwellungen der Vagina
- Flockiger, fester bis hin zu bröckeligem Ausfluss mit gelblicher Verfärbung
- Weißliche Beläge auf der Scheidenschleimhaut
Ursachen
Es ist normal, dass sich im Scheidenmilieu Hefepilze befinden. Ist die Scheidenflora gestört, können die Milchsäurebakterien die natürlich vorkommenden Pilze nicht mehr in Schach halten und sie vermehren sich. Das wiederum führt dann zu einer Infektion.
Hilfe
Solltest du den Verdacht haben, an einem Vaginalpilz zu leiden, dann ist der Weg zum Arzt die effektivste Möglichkeit, um die Infektion zu behandeln. Denn du brauchst ein Antimykotikum, um den Pilz effektiv zu bekämpfen. Ist die Infektion überstanden, kannst du vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um dein Scheidenmilieu im Gleichgewicht zu halten und ein erneutes Ausbrechen zu verhindern.
Scheidentrockenheit
Viele Frauen sind in ihrem Leben irgendwann von Scheidentrockenheit betroffen. Dabei spielt das Alter überhaupt keine Rolle, denn die Ursachen sind vielfältig und die Symptome können die Lebensqualität stark einschränken.
Symptome
- Geschlechtsverkehr kann schmerzhaft sein und eventuell kommt es zu kleinen Blutungen
- Brennen und Juckreiz im Intimbereich
- Brennen beim Wasserlassen
Ursachen
- Hormonelle Veränderungen durch Menopause, Menstruation oder Schwangerschaft
- falsche Intimhygiene
- Stress
- Alkohol und Nikotin
- Medikamente oder chronische Krankheiten
Hilfe
Um die Scheidentrockenheit zu bekämpfen gibt es viele Möglichkeiten wie ein veränderter Lebensstil oder hormonelle Mittel, die während der Wechseljahre unterstützen können. Auch hier gibt es das ELANEE 3-Ebenen-Konzept, welches durch passende Pflegeprodukte eine perfekte Unterstützung bietet.
Ebene 1: Intimpflege und Vorbeugung
Ebene 2: Schnelle, situative Unterstützung
Ebene 3: Intensive Pflege und Langzeit-Regeneration
Eine sanfte Reinigung mit warmem Wasser und einem milden Waschschaum ist ein bewährtes Hausmittel bei Juckreiz. Zusätzlich kann eine leichte Kühlung mit beispielsweise einem nassen Handtuch helfen, die Reizung zu lindern.
Der häufigste Grund ist ein gestörtes Scheidenmilieu. Das bedeutet, dass die nützlichen Milchsäurebakterien gestört sind und nicht mehr effektiv gegen Bakterien ankämpfen können. Der Juckreiz im Intimbereich ist eines der am häufigsten auftretenden Symptome.
Sanfte Kühlung und luftige Kleidung können helfen, das Brennen zu lindern bzw. es angenehmer zu machen. Unsere sanfte Intim-Pflegecreme kann dabei helfen, die Regeneration der Haut zu unterstützen.
Vaginaler Ausfluss ist ein ganz normaler Mechanismus des Körpers. Ist der Intimbereich gesund, dann ist die Farbe klar bis milchig. Besteht jedoch eine Infektion, dann ist die Farbe und Konsistenz häufig verändert.
- Weiß und bröckelig: Pilzinfektion
- Gelb bis Grün: Bakterielle Infektion
- Braun oder blutig: Periode oder Schmierblutung
Bei vaginaler Trockenheit helfen unsere Gele oder Zäpfchen, die extra auf den Intimbereich abgestimmt sind, dabei, die Schleimhäute im Intimbereich mit Flüssigkeit Feuchtigkeit zu versorgen.
Suche immer ärtzlichen Rat
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.
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