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Vor allem während der Schwangerschaft ist es wichtig den Intimbereich richtig zu pflegen und auf ein Gleichgewicht des Scheidenmilieus zu achten. Denn bakterielle Infektionen sind die häufigste Ursache von Frühgeburten und können innerhalb von nur 2 bis 3 Tagen entstehen. Die Folge kann unter anderem ein vorzeitiger Blasensprung sein.

Von einem vorzeitigen Blasensprung spricht man, wenn die Fruchtblase, die das ungeborene Kind im Mutterleib umgibt, vor Einsetzen der Wehentätigkeit reißt.

Ursachen eines vorzeitigen Blasensprungs

  • Erhöhter Innendruck oder eine Auflockerung der Eihäute
  • Angst und Stress-Situationen
  • Gewebliche Veränderungen des Muttermunds während der Schwangerschaft
  • Rauchen während der Schwangerschaft

Symptome eines vorzeitigen Blasensprungs

  • Abgang von Fruchtwasser
  • Erhöhter vaginaler pH-Wert (6,5 – 7)

 Achtung Verwechslungsgefahr: Urin hat einen pH-Wert zwischen 4,8 und 7,6

Risiken eines vorzeitigen Blasensprungs

Bei einem vorzeitigen Blasensprung kann die Geburt nicht mehr aufgehalten, sondern abhängig von der Schwangerschaftswoche und dem Zustand des Kindes nur noch hinausgezögert werden.

Nach einem Blasensprung kommt es bei einem gesunden Scheidenmilieu langsam, bei einem gestörten Scheidenmilieu schneller zur Änderung der Flora bis hin zu einer Entzündung der Eihäute.

Diagnose eines vorzeitigen Blasensprungs

  • Ermittlung des vaginalen pH-Wertes mit einem dafür zugelassenen pH-Test zu Hause

Behandlung eines vorzeitigen Blasensprungs

Bei einem vorzeitigen Blasensprung ist es nicht mehr möglich, selbst Maßnahmen zur Behandlung zu ergreifen. Es ist notwendig, sofort einen Arzt aufzusuchen.

Vorbeugung eines vorzeitigen Blasensprungs

Grundsätzlich ist die richtige Pflege des Intimbereiches wichtig. Es sollte ein gesundes Scheidenmilieu geschaffen werden, um das Entstehen von Vaginosen zu verhindern.

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